Freitag, 08. Mai 2026, 19:00 (Einlass 18:30)
Es handelt sich um eine deutsche Dokumentation, die 2025 fertiggestellt wurde und hautnah ein Thema behandelt, das seit über 10 Jahren die Schlagzeilen beherrscht: Die deutsche und europäische Migrations- und Asylpolitik. Seit Angela Merkels Worten „Wir schaffen das“ hat sich das Klima gegenüber Asylsuchenden im Laufe der Jahre grundlegend geändert. Der Film zeigt, welche gesetzeswidrigen Maßnahmen in Deutschland und Europa zunehmend zur Abwehr von Geflüchteten ergriffen werden und welche politischen Ziele eigentlich dahinter stecken. Anhand von persönlichen Schicksalen wird anschaulich, welche Tragödien hinter bürokratischen Entscheidungen stecken. Und wir erfahren, wie es sein kann, dass jährlich tausende Menschen sterben, obwohl sie ein gesetzlich verankertes Recht darauf haben, in Deutschland Asyl zu beantragen. Das Tragische dabei: Deutschland würde von diesen Geflüchteten profitieren. Wirtschaftlich und sozial.
Wie üblich, will der Filmclub den Film nicht einfach so stehen lassen, sondern erwartet eine lebhafte Diskussion in Anschluß daran. Ganz besonders freuen wir uns darauf, dass Jana Weidhaase vom Bayerischen Flüchtlingsrat alle Thesen dieses Filmes mit uns zusammen nach dem Film einordnen und weiterführen kann.
Es gibt keine FSK-Beschränkung für den Film, der Filmclub empfiehlt ihn ab etwa 12 Jahren, da er nicht ganz einfach zu verstehende Zusammenhänge erklärt und auch einige Szenen enthält, die Gewalt an Geflüchteten zeigen.
Saal im RIO-Riem e.V., Willy-Brandt-Allee 30
(direkt an U2 Messestadt Ost; Ausgang in Fahrtrichtung hinten
Eintritt frei, Spenden erwünscht. Für Getränke ist gesorgt.
Anmeldung erwünscht: filmclub-rio@posteo.de
